Wende in der Atompolitik
- Soziale und ökologische Rahmenbedingungen
für erneuerbare Energien
- in Hannover, Congress Centrum
Freitag, 17. September 2010, 10.00 bis 18.00 Uhr
Zu einer gemeinsamen Fachtagung „Wende in der Atompolitik soziale und ökologische Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien“ laden Hans- Böckler-Stiftung, Otto-Brenner-Stiftung, Friedrich-Ebert-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung, Stiftung Leben und Umwelt/ Heinrich Böll Stiftung Niedersachsen, Greenpeace und BUND am 17. September 2010 in Hannover ein. Die Veranstalter wollen damit ein bundespolitisches Zeichen für eine nachhaltige Energiepolitik setzen und das energiepolitische Konzept der Bundesregierung hinterfragen. In verschiedenen Foren sollen Perspektiven für ökologische, soziale und gewerkschaftliche Rahmenbedingungen einer Energieversorgung mit erneuerbaren und alternativen Energien diskutiert werden.
Den Eröffnungsvortrag zum Thema „Atomenergie und Klimawandel“ hält Prof. Peter Bradford von Vermont Law School. Bradford war früher Mitglied der US-Atomaufsichtsbehörde NRC. Zum Thema „Nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung“ referieren Wolfgang Rhode vom IG Metall-Vorstand und Erhard Ott vom ver.di-Bundesvorstand. An der Podiumsdiskussion „Brücken in die Zukunft bauen“ werden teilnehmen: Hartmut Meine (IG Metall), Siegfried Sauer (ver.di), Rebecca Harms MdEP (Die Grünen), Dr. Matthias Miersch MdB (SPD) sowie Vertreterinnen und Vertreter der Anti-Atombewegung, der Kirchen und der Politik.
Die Fachtagung wird getragen von einem breiten niedersächsischen Bündnis von Gewerkschaften, Parteien, Umweltverbänden und Bürgerinitiativen, die sich wegen der besonderen Betroffenheit Niedersachsens als Endlagerstätte für Atommüll engagieren. Drei Workshops sollen die gesellschaftspolitisch notwendige Debatte über die Wende in der Atompolitik begleiten, die Themen sind „Industrielle Arbeitsbeziehungen gestalten“, „Perspektiven der Energieversorgung“ und „Endlagerprobleme und kein Ende“.
|